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Schnee auf dem Dach: Spurensuche nach dem ersten Frost vom 15.01.2019

Schnee auf dem Dach

Erster Schnee auf dem Dach – doch was tun? Wenn der erste Frost oder die ersten Schneeflocken das Dach in weiß überziehen, kann das aufschlussreich für eine Beurteilung der energetischen Qualitäten des Hauses sein. 

Taut am First, dem obersten Dachbereich, der Schnee zuerst ab, ist das nicht ungewöhnlich. Doch die Größe des abtauenden Bereichs lässt jedoch möglicherweise auf Mängel in der Wärmedämmung schließen.

Bedenklich wird es, wenn sich auf einem vom Schnee „eingepuderten“ Dach sogar der Grundriss der Dachwohnung abzeichnet, erklärt der Düsseldorfer Dachdeckermeister Marc Peschel.  Dann sollte der Hausbesitzer über eine energetische Optimierung nachdenken. Denn der „Grundriss“ ist ein Zeichen für Wärmebrücken. „Und die kosten bares Geld für unnötig eingesetzte Primärenergie“, so Marc Peschel.

Schnee auf dem Dach: Vorsicht bei „Wärmebrücken“

Solche Wärmebrücken tragen auch zur Tauwasserbildung bei. Dabei schlägt sich Feuchtigkeit an den Bereichen mit der größten Temperaturdifferenz nieder. Die Folge: In der Dämmschicht kann sich Schimmel bilden. Übrigens tritt dieser Effekt tritt auch oft auf, wenn eine Wärmedämmung von unqualifizierten Handwerkern oder „Heimwerkern“ ausgeführt wird.

Wird eine energetische Gebäudeoptimierung geplant, sollte auch über die gesamte Gebäudehülle nachgedacht werden. Dann ind Einsparpotenziale von bis zu 60 % möglich. Dachdecker wie Marc Peschel übernehmen neben der Wärmedämmung von Dach und oberster Geschossdecke auch die Gebäudehüllenoptimierung mit vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystemen. Und jeder Liter Heizöl und jeder Kubikmeter Gas, der eingespart wird, entlastet die Haushaltskasse und die Umwelt.

Mehr Informationen zum Thema Schnee auf dem Dach erfahren Sie von Dachdeckermeister Marc Peschel persönlich.

Silhouette: Dachdecker bei der Arbeit.