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Dachbegrünung: Warum die „Mini-Biotope“ so wichtig sind vom 10.01.2020

Dachbegrünung

Fast ein Drittel der Fläche des Bodensees werde  jedes Jahr durch Bebauung versiegelt. „Wir Dachdecker können wertvolle Ausgleichsflächen schaffen“, so der Düsseldorfer Dachdeckermeister Marc Peschel und schwärmt von Dachbegrünung.

Begrünte Dächer sind nämlich kleine „Mini-Biotope“. Und nicht nur Bienen können sich über begrünte Dächer freuen, sondern auch die Menschen, die unter diesen Dächern leben. Denn das Pflanzsubstrat begünter Dächer verbessert den Schallschutz und wirkt als Wasserspeicher wie eine natürliche Null-Energie-Klimaanlage. Dafür sorgt die Verdunstungskälte im Sommer. Außerdem entlastet dieser „Wasserspeicher“ die Kanalisation bei Starkregen. Denn die Niederschläge werden nur langsam abgeführt.

„Nicht nur Flachdächer eignen sich zur Begrünung“ 

„Zur Begünung eignen sich Flachdächer, flach geneigte Dächer und sogar viele Steildächer“, so Peschel. „Die Dach-Begrünung ist aber in jedem Fall eine Sache für den Dachdecker“. Er wird zunächst die Dachstatik für die Eignung zur Begrünung überprüfen lassen. Und auch der schichtweise Aufbau der Begrünung ist nichts für Hobby-Handwerker. Abdichtung, Wasserabführung, Schutz vor der Durchdringung durch Wurzeln – all das sollte Profis überlassen werden.

Wie bei jedem Dach darf auch bei begrünten Dächern eine regelmäßige Wartung nicht vergessen werden“, so Marc Peschels abschließender Rat. Und für die ist nicht der Gärtner, sondern auch der Dachdecker der richtige Ansprechpartner.

Mehr Informationen zum Thema Dachbegrünung erfahren Sie von Dachdeckermeister Marc Peschel persönlich.

Silhouette: Dachdecker bei der Arbeit.